e-medien-franken. Klaus Maria Brandauer

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In den vergangenen Jahren hat Österreichs einziger Weltschauspieler einen atemberaubenden Werkkatalog vorgelegt: Auf die Titelrolle in Lessings "Nathan der Weise" am Wiener Burgtheater folgte Schillers "Wallenstein", Kleists "Dorfrichter Adam", der blinde "Ödipus auf Kolonos" und der Bananen ver schluckende Krapp in Becketts "Das letzte Band". Der epochale "König Lear" an der Burg schließlich zeigt, wie ein auch in Hollywood nachgefragter Star die Fragestellungen der Theatertradition in ein neues, überraschendes Licht zu rücken versteht. Ronald Pohl zeichnet den Gipfelsturm eines kontrovers diskutierten Einzelgängers im Kontext der Bühnentradition, als Kulmination von Entwicklungen aus Surrealismus, epischem Theater und Schwarzer Romantik. Zu Wort kommen Weggefährten wie Hans Neuenfels, Peter Stein und Brandauer selbst.

Autor(en) Information:

Ronald Pohl, geboren 1965, lebt und arbeitet als Autor und Feuilletonredakteur der Tageszeitung "Der Standard" in Wien. Dort erster Theaterkritiker. Zahlreiche Einzelveröffentlichungen, zuletzt das Prosabuch "pound in pisa. Die Badeküsser" (Ritter Verlag, Klagenfurt), mehrere Uraufführungen wie "Der Zuschließer" (2009, Theater Rampe Stuttgart) sowie Vertonung seiner Gedichte ("bix and the boys", 2012).

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